Möglichst zur Darmspiegelung - Medizin Experten beim Arzt-Patienten-Forum beschwören die Notwendigkeit von Vorsorgeuntersuchungen beim Darm. Von Annerose Fischer-Bucher

Beim Arzt-Patienten-Forum informierten die Experten dieses Mal über den Darm.

Im vollen besetzten Märklinsaal der Göppinger Stadthalle saßen nicht nur ältere, sondern auch viele jüngere Leute, um Vorträge von drei Experten zu hören und Fragen stellen zu können. Der Darm sei „in Mode“ gekommen, sagte Karin Hebel-Walther von der VHS Göppingen bei der Begrüßung. Alle Referenten warben dafür, zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen und eine Darmspiegelung machen zu lassen. Je früher man Krebs erkenne, umso behandelbarer sei er, sagte Professor Stefan Riedl, Chefarzt der Allgemeinchirurgischen Klinik am Eichert und Leiter des Darmkrebszentrums, um hinzuzufügen: „Gehen Sie zu zertifizierten Experten.“

 

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In einfacher Sprache Kreispolitik erklärt - Inklusion - Im Landratsamt erklärte Landrat Wolff mit Blick auf die Wahlen am 26. Mai, wie Kreispolitik funktioniert. Von Annerose Fischer-Bucher

„Was arbeiten Sie hier? Was machen Sie den ganzen Tag und wer sitzt hier auf den schönen schwarzen Sesseln?“ – Diese und ähnliche Fragen beantwortete Landrat Edgar Wolff in seinem Büro, welches die Teilnehmer der inklusiven Bildungsreihe zur Kommunalwahl und Europawahl am 26. Mai anschauen durften. Er beginne seinen Arbeitstag um halb sechs Uhr morgens. Er müsse Unterlagen lesen und freigeben, Termine machen, Besprechungen mit Mitarbeitern führen, die Post erledigen und telefonieren, was er am liebsten mit seinem schnurlosen Headset tue, denn da habe er die Hände frei und könne sich im Raum bewegen. „Hier laufen die Informationen zusammen.“

 

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Miteinander leben lernen - Religion - In der Göppinger Stadtkirche erläutert eine Ausstellung acht Weltreligionen. Dr. Günther Gebhardt sprach übers Brückenschlagen. Von Annerose Fischer-Bucher

Auch um die helle und dunkle Seite von Christentum und Religion ging es bei der Ausstellungseröffnung in der Göppinger Stadtkirche.

Weltethos habe nicht nur mit Religion zu tun, sondern mit dem besseren Verständnis der Religionen untereinander einerseits und mit der Suche nach verbindenden Werten im Sinne von Frieden andererseits. Dies sagte Dr. Günther Gebhardt, der über zwanzig Jahre bei der Stiftung Weltethos tätig war, bei seinem Vortrag zum Thema „Brücken schlagen statt Mauern bauen“ anlässlich der Ausstellungseröffnung in der Göppinger Stadtkirche. Der Widerspruch zwischen Globalisierung als einem Zusammenwachsen und gleichzeitiger Polarisierung und Fragmentierung habe auch die Religionen ergriffen. Deswegen sei es so wichtig, eine breitere Bewegung des Dialogs unter der Zielsetzung „Miteinander leben lernen“ zu fördern.

 

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Wahlen – in einfacher Sprache erklärt - Inklusion - Im Göppinger Bürgerhaus hat die erste von vier Veranstaltungen der Bildungsreihe zu den Kommunalwahlen und zur Europawahl stattgefunden. Die Resonanz war groß. Von Annerose Fischer-Bucher

Es ist dem Geschick der Organisatoren und der elf tragenden Kooperationspartner von sozialen Organisationen und Einrichtungen im Landkreis zu verdanken, dass die erste von insgesamt vier Veranstaltungen der inklusiven Bildungsreihe zu den Kommunalwahlen so gut angenommen wurde. Menschen mit und ohne Behinderung trafen sich im Göppinger Bürgerhaus und das wichtigste Utensil, das auf den Tischen lag, war ein Stoppschild mit der Aufschrift: „HALT – leichte Sprache!“ Es musste nur ein einziges Mal von einer Teilnehmerin beim Wort „Entscheidungsträger“ benutzt werden.

 

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Schwäbisch als Herzensangelegenheit - Sprache - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hielt in der Göppinger Stadthalle vor 1000 Zuhörern ein flammendes Plädoyer für den schwäbischen Dialekt. Von Annerose Fischer-Bucher

Dass Winfried Kretschmann Schwäbisch schätzt und schwätzt, ist bekannt. Dass er von Anfang an – also bereits seit 17 Jahren – Mitglied des Fördervereins „Schwäbischer Dialekt“ ist, dürfte weniger bekannt sein. Und so war es nicht verwunderlich, dass der Förderverein zusammen mit der Göppinger Kreissparkasse, dessen Vorstandsvorsitzender Dr. Hariolf Teufel auch dort im Vorstand ist, den baden-württembergischen Ministerpräsidenten zu einem Schwäbischen Abend eingeladen hatte.

 

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Mäßige Noten für die Einkaufsstadt -Innenstadt- In einer großangelegten Befragung schnitt Göppingen unterdurchschnittlich ab: Note 2,8. In den Augen der Besucher mangelt es besonders an Flair, an Parkplätzen und es fehlt ein Elektro-Markt. Von Arnd Woletz

Eine Drei plus ist zu wenig im Vergleich mit anderen Städten dieser Größenordnung“, sagte Einzelhandelsexperte Oliver Brimmers, als er die Ergebnisse der breit angelegten Studie „Vitale Innenstädte“ am Donnerstagabend im Göppinger Gemeinderat vorstellte. Die Stadt müsse vor allem an ihrem Ambiente und Flair arbeiten. Das müsse man sich über Jahre erarbeiten. So lautete eine der Empfehlungen des Experten. Es gelte, eine Stadtmarke zu entwickeln und die Stärken der klassizistischen Innenstadt herauszustellen. Kurzfristig könne Göppingen aber den Erlebnis-Charakter seiner City stärken und angesichts des Wandels im Einkaufsverhalten auch an der Digitalisierung arbeiten.

 

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Das Essen muss schmecken - Göppinger Wissensimpulse - Bestsellerautor Patric Heizmann räumt mit Mythen über Ernährung und Gesundheit auf. Von Annerose Fischer-Bucher

Selten war ein Vortrag so kurzweilig und lustig, fanden viele der 280 Besucher im Göppinger Kreissparkassenforum bei den Göppinger Wissensimpulsen zum Thema „Vitalität im Beruf“. Patric Heizmann, Ernährungsentertainer und Bestsellerautor, zog ein Feuerwerk ab – und das nur mit Worten und ohne mediale Begleitung Immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und überraschende Vergleiche, die die Zuhörer goutierten, waren gepaart mit einem durchaus ernsten Kompass zu einer wünschenswerten Ernährung im Bezug auf Gesundheit, Wohlfühlen, Abnehmen und Bewegung. In einer affenartigen Geschwindigkeit leierte er zu Beginn gleich Dutzende Ernährungszeitschriften herunter, so dass er sofort die Lacher auf seiner Seite und die Problematik schon angerissen hatte.

 

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Avantgardistische Klänge - Werkstattkonzert - Das Duo Fusion mit Bassposaune und Marimbaphon glänzt mit einem außergewöhnlichen Format im Autohaus Müller in Donzdorf. Von Annerose Fischer-Bucher

Die beiden jungen Frauen, seit 2017 Stipendiaten der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, spielen erst seit einem Jahr zusammen. Was Maxine Troglauer (Bassposaune) und Vanessa Porter (Marimba und Percussion) bei ihrem Werkstatt-Kammerkonzert im Donzdorfer Autohaus Müller auszeichnete, war der Mut zu avantgardistischen Klangexperimenten. Dazu hatten sie mit ihrer ungewöhnlichen Kombination zweier Instrumente eine ungewöhnliche Location ausgewählt.



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Demokratie kann man erneuern und verbessern - Diskussion Eine Talkrunde in der Reihe „Blaue Coach“ geht der Frage nach unserer politischen Zukunft nach. Von Annerose Fischer-Bucher

In der Einschätzung der Ursachen der Gefährdung von Demokratie waren sich die beiden Referenten unter dem Thema „Ist Demokratie ein Auslaufmodell?“ weitgehend einig. Bei der Beantwortung der Frage waren sie jedoch tendenziell unterschiedlicher Ansicht. „Ich glaube nicht, dass Demokratie ein Auslaufmodell ist, aber sie könnte eines werden“, sagte Wolfgang Kessler, Chefredakteur von Publik-Forum, einer Zeitschrift mit Schwerpunkt auf kirchlichen, religiösen und gesellschaftlichen Themen.

 

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