Gesundheitsmesse Vitawell vom Sa., 16. bis So., 17. Februar 2019 in Göppingen Die Göppinger Gesundheitsmesse Vitawell präsentiert sich in diesem Jahr erneut vielfältig. Besucher haben die Möglichkeit, sich bei Experten und Dienstleistern zu informieren

Themen Gesundheit, Medizin, Wellness und Fitness in der Göppinger Werfthalle (10.00 bis 18.00 Uhr).

Mehr als 70 Aussteller, darunter Dienstleister, Kliniken und Therapeuten, sind auf der Gesundheitsmesse Vitawell in der Werfthalle vertreten. „Wir haben ein großes Angebot und viele interessante Aktionen, auch zum Mitmachen“, verspricht Lisa Hartleb, Geschäftsbereichsleiterin des Veranstalters Staufen Plus. Schirmherr der Messe ist der medizinische Geschäftsführer der ALB FILS KLINIKEN, Dr. med. Ingo Hüttner.

 

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Dem Verstorbenen ein Gesicht und eine Geschichte geben Menschen sterben, manchmal ohne Angehörige und manchmal mittellos. In Göppingen erhalten sie eine würdevolle Bestattung. Von Margit Haas 14.02.2019

Welche Konfession eine Verstorbene, ein Verstorbener hatte, ist weder für Annett Bräunlich-Comtesse noch für Norbert Köngeter ausschlaggebend. Ist ein Mensch gestorben und hat zu Lebzeiten den Wunsch geäußert, von einem Seelsorger begleitet zu werden, übernehmen diesen letzten Dienst an den Menschen die evangelische Pfarrerin und der katholische Stadtdiakon gerne. Dies gilt auch dann, wenn ein Verstorbener obdachlos war oder keine Angehörigen auszumachen sind.

Einsamkeit nimmt zu

„Es ist für mich völlig egal, ob ein Trauergast oder hundert am Grab stehen – die Zeremonie ist immer die gleiche“, betont Norbert Köngeter. Dass sich allerdings gar niemand aus dem Umfeld des Verstorbenen findet, der ihm die letzte Ehre erweist, „das ist selten und die Ausnahme. Meist findet sich jemand“, ist seine Erfahrung. Immer wieder kommt es aber doch vor – und scheinbar immer öfter, wie auch der Blick in die Statistik der Göppinger Friedhofsverwaltung belegt (siehe Infobox). „Das bewegt mich besonders und ist ungewöhnlich und schwierig und zeigt, dass die Vereinsamung in unserer Gesellschaft zunimmt“, sagt Annett Bräunlich-Comtesse.

„Es ist ein trauriger Moment, einen Menschen zu bestatten, den niemand begleitet“, stellt auch Norbert Köngeter fest. Und: „In so einem Leben ist etwas schiefgelaufen.“ Viele Menschen haben ein Leben lang gearbeitet und dennoch alle sozialen Kontakte verloren. Das stimme nachdenklich. Und daraus ergebe sich ganz automatisch die Frage: „Wen nehme ich in meinem Umfeld nicht oder nicht mehr wahr“.

Verstorbenen eine Geschichte geben

Der Stadtdiakon versucht, wenn er von der Stadt oder einem Bestattungsunternehmer angefragt wird, so viel wie möglich über die oder den Verstorbenen in Erfahrung zu bringen. Bei der Zeremonie am offenen Grab gehe es darum, „ihm ein Gesicht und eine Geschichte zu geben“. „Ich vertraue auch diese Menschen der Geborgenheit Gottes an“, betont die Pfarrerin der Stadtkirchengemeinde Oberhofen. „Auch sie haben vor Gott ein Gesicht und einen Wert“.

2018 waren es 28 Bestattungen ohne Angehörige

Unterscheidung „Bei den sogenannten Armenbestattungen wird zwischen Verstorbenen, die obdachlos und ohne festen Wohnsitz verstorben sind, und zwischen Personen, die ohne Angehörige verstorben sind oder deren Angehörige zunächst nicht auffindbar sind bzw. für die eine nach dem Bestattungsgesetz bestattungspflichtige Person (naher Angehöriger) fehlt, unterschieden“, erläutert Olaf Hinrichsen, Pressesprecher der Stadt Göppingen. „In beiden Fällen wird die Bestattung von der Ortspolizeibehörde angeordnet und zunächst bezahlt“, erklärt er weiter. Für Obdachlose gebe es auf dem Göppinger Hauptfriedhof ein spezielles Gräberfeld. „Personen ohne Angehörige werden in Rasengräbern bestattet.“

Schwankung Die Anzahl dieser Bestattungen schwankte in den vergangenen Jahren stark. Obdachlose waren es maximal fünf im Jahre 2013. Im vergangenen Jahr wurden 28 Menschen ohne Angehörige bestattet, im Jahr zuvor waren es 19

 

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Gemein und chronisch, aber gutartig - Gesundheit - Drei Referenten sprachen beim Klinik-Dialog über Endometriose. Die gutartigen Wucherungen können Frauen starke Schmerzen bereiten und zu Kinderlosigkeit führen. Von Annerose Fischer-Bucher

Ganz wenig kann ganz viel Schmerzen bereiten und viel davon kann wenig oder gar nichts auslösen“, sagte der Chefarzt der Frauenklinik und Privatdozent Dr. Falk Thiel beim gut besuchten Klinikdialog zum Thema „Endometriose“. Nach Schätzungen leiden in Deutschland zwischen 2 bis 6 Millionen Frauen mit jährlich etwa 30 000 Neuerkrankungen an den Symptomen wie starken Regelschmerzen, die Alltag und Beruf beeinträchtigen, was oft verharmlost werde.

 

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Hofelich und Binder (SPD MdLs) fordern Maßnahmen gegen Unterrichtsausfall – Landkreis liegt deutlich über dem Landesschnitt Im November hat das Kultusministerium zum zweiten Mal den Unterrichtsausfall an allen öffentlichen Schulen erhobe

Bei der Auswertung wurde deutlich: Im Landkreis Göppingen fällt im Schnitt 4,2 Prozent des Unterrichts aus – damit liegt der Kreis über dem Landesschnitt von 3,6 Prozent. Besonders allgemeinbildende Gymnasien und Berufsschulen sind betroffen. Die Landtagsabgeordneten Sascha Binder und Peter Hofelich (beide SPD) fordern deshalb Maßnahmen gegen den anhaltenden Unterrichtsausfall. „Wir brauchen eine Rücknahme der grün-schwarzen Streichung von Lehrerstellen, mehr Entlastungskontingente und einen Ausbau der Krankheitsreserve“, betonen Hofelich und Binder mit Blick auf die Situation vor Ort.

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Bahn: Schneller nach Geislingen - Die Bahnanbindung nach Geislingen und Ulm wird schon jetzt verbessert. Das berichtet die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi in einer Pressemitteilung

Der Metropolexpress könne bereits ab Dezember 2019 im Halbstundentakt bis Geislingen fahren und die bis Ulm und Stuttgart durchfahrenden Regionalbahnen müssten in Geislingen nicht mehr 15 Minuten stehen und warten.

„Das ist eine super Nachricht für den Bahnverkehr im Filstal und vor allem für den Geislinger Raum,“ so die CDU-Politikerin. Vorausgegangen waren Beratungen des Verkehrsministeriums mit der NVBW und mit GoAhead als dem künftigen Betreiber der Züge im Filstal über den künftigen Fahrplan. Dabei wurde ein neues Konzept entwickelt, das spürbare Vorteile bieten kann.

 

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Traditionshaus für Musik hört auf - Einzelhandel - Das Musikhaus Deininger an der Göppinger Poststraße schließt nach 70 Jahren Firmengeschichte seine Pforten. Nicht nur die Nachfolge sei ein Problem. Von Annerose Fischer-Bucher

Man merkt den beiden an, dass es ihnen schwerfällt, ihr Musikhaus zu schließen. Geplant sei der 31. März, aber es könne auch noch einen Monat später werden, sagen Brigitte und Jürgen Deininger vom gleichnamigen Musikhaus in der Göppinger Poststraße. Auf die Frage, was denn die Stammkunden jetzt machen sollen, sagen beide, das bleibe ein Fragezeichen, zumal es im gesamten Umfeld wie in Schwäbisch Gmünd oder Stuttgart immer weniger Fachgeschäfte gebe.

 

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Stadtseniorenrat: Kunze kündigt Abschied an - Hauptversammlung 2019 - Vorsitzender Peter Kunze begrüßte 58 Mitglieder zur diesjährigen Hauptversammlung in der Frisch Auf-Gaststätte Göppingen.

Zwei junge Schülerinnen der Jugendmusikschule stimmten mit Flötenmusik die Sitzung musikalisch ein.Nach einer Gedenkminute an die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder gab P. Kunze mit seinem Infobericht mittels Power-Point-Folien einen Rückblick auf die Aktivitäten des Stadtseniorenrats im Jahr 2018. Dann folgte der Kassenbericht der Schatzmeisterin Sieglinde Prinz. Kassenprüfer Gerhard Schlenk bestätigte ihr einwandfreie Arbeit, worauf sie einstimmig entlastet wurde. Die Entlastung des gesamten Vorstands erfolgte ebenfalls einstimmig.

 

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Stadtseniorenrat hilft auch - Im Stadtseniorenrat hat die NWZ-Aktion verlässliche Unterstützer. Peter Kunze hat wieder zwei Vorträge zum Thema Vorsorge- und Patentenverfügung gehalten

Zusätzlich zu den Teilnehmerbeiträgen, die 200 € erbrachten, hat der Stadtseniorenrat noch ein Spendenkässchen aufgestellt, darin landeten 320 €, die die Ehrenamtlichen auf 500 € aufgerundet haben.

Insgesamt 700 € wurden auf das Konto der "Guten Taten" überwiesen.

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Frauen leisten Exorbitantes - Politik - Mit einem Empfang mit Frühstück würdigte der Landkreis die Sonderpublikation „Starke Frauen in der Region“. Gleichberechtigung ist immer noch ein großes Thema, so wurde deutlich. Von Annerose Fischer-Bucher

Zum Erinnerungsfoto nahmen die anwesenden 26 porträtierten Frauen den Gastgeber der Veranstaltung, Landrat Edgar Wolff, in ihre Mitte, obwohl er sich einen Fauxpas geleistet hatte. So sprach er bei der Vorstellung der Stärken des Landkreises von einem starken Löwen, korrigierte die rein männliche Sprachweise dann aber nach dem humorvollen weiblichen Protest, dass es auch Löwinnen gebe.

 

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„Zeit reif für Entscheidung“ - Nahverkehr - Bei der Bürgerinformation zur VVS-Vollintegration plädierten die Referenten für den Beitritt des Kreises. Der Kreistag entscheidet am 1. Februar. Von Annerose Fischer-Bucher

Bei der gut besuchten Bürgerinformationsveranstaltung in der Kulturhalle in Süßen plädierten sämtliche Referenten für einen Vollbeitritt zum Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS). Der Kreistag wird am 1. Februar über eine Vollintegration des Landkreises Göppingen in den VVS entscheiden. Nach den Referaten sprachen sich auch Bürger sowie der Vertreter der IHK für die Vollintegration aus, bemängelt wurde jedoch der späte Zeitpunkt.

 

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