Beim Futter gibt es keine Engpässe Freizeiteinrichtung Für den „Kleinen Tierpark“ in Göppingen ist die Zwangspause vorerst finanziell nicht bedrohlich, aber doch schmerzlich, zeigt er sich doch in vielen Teilen von einer neuen Seite. Von Margit Haas

Auch wenn der Tierpark geschlossen ist und die Besucher draußen bleiben müssen, auf dem Gelände gibt es genug zu tun, noch immer stehen Umbauarbeiten an.

Auch wir beugen uns der Macht des Coronavirus! Zum Schutze unserer Besucher und Mitarbeitenden wird der Tierpark geschlossen bleiben. Wir kommen so unserer Verantwortung als Betreiber des Tierparks der Gesundheitsvorsorge gegenüber den Mitarbeitenden und Besucher nach“, betont Heiko Eger. Der Leiter des „Kleinen Tierparks“ im Göppinger Norden blickt mit gemischten Gefühlen in die Zukunft, will aber auch nicht jammern „und in Panik verfallen.“

 

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Transparenz und Aufklärung helfen Interview Der Ärztliche Direktor des Göppinger Christophsbads, Professor Nenad Vasic, spricht über die Funktion von Angst in Zeiten von Corona und ihre Auswirkungen. Von Annerose Fischer-Bucher

Erlebt im Christophsbad keine Zunahme von Angst, dafür eine vermehrte Kooperationsbereitschaft und Solidarität, auch bei Patienten: der Ärztliche Direktor Professor Dr. Nenad Vasic.

Das Coronavirus verändert durch sein globales Auftreten das Leben der Menschen weltweit. Europa schließt seine Grenzen und Deutschland hat weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen, die von den Bundesländern und von den Kommunen umgesetzt werden sollen. Bislang gibt es noch kein Medikament gegen das Virus und jeden Tag gibt es neue Zahlen von Infizierten und Todesfällen. An einem Impfstoff wird weltweit intensiv geforscht und für Krankenhäuser gibt es in Deutschland Notfallpläne, um Erkrankte gegebenenfalls intensiv-medizinisch versorgen zu können. Nach einer Umfrage Anfang März gaben 21 Prozent der Befragten in Deutschland an, große Angst vor der Ansteckung durch das Coronavirus zu haben. Mitte März waren es bereits 37 Prozent. Wir fragten den Ärztlichen Direktor des Göppinger Christophsbads, Professor Dr. Nenad Vasic, nach seiner Einschätzung von Angst, nach deren Funktion und nach ihrer Auswirkung.

 

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Die VHS Göppingen und der Stadtseniorenrat Göppingen e.V. intensivieren ihre Zusammenarbeit. Schwerpunkt werden Projekte zum Thema „Einsamkeit im Alter“ sein.

Der VHS Göppingen und der Stadtseniorenrat Göppingen e.V. war wichtig, dass die bestehende Zusammenarbeit intensiviert wird und mit neuem Schwung die Kooperation mit Leben gefüllt wird.

Wolfgang Merkle (Leiter der VHS Göppingen), Wolfgang Schultes (Fachbereichsleiter Studienreisen, Aktiv im Alter und Inklusion) und Wolfgang Hoffmann (Vorsitzender Stadtseniorenrat Göppingen e.V.) trafen sich zu einer gemeinsamen Sitzung um Projekt einer gemeinsamen Zusammenarbeit zu definieren. Im Schwerpunkt wird die Einsamkeit im Alter ein großen Thema sein.

 

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„Krieg ist nie gerechtfertigt“ Gedenkfeier Auf dem Göppinger Hauptfriedhof wurde gestern an die Opfer der Bombenangriffe im März 1945 erinnert. Schüler des Hohenstaufen-Gymnasiums trugen Texte von Zeitzeugen vor. Von Annerose Fischer-Bucher

Schülerinnen und Schüler des Hohenstaufen-Gymnasiums mit ihrem Lehrer Thomas Sperling lasen Texte von Zeitzeugen und Gedichte, ein Bläser-Trio der Jugendmusikschule umrahmte die Feierstunde.

Am 1. März 1945 gab es den folgenschwersten Luftangriff der US-Air-Force auf Göppingen. Durch Sprengbomben und Brandbomben wurden dabei 293 Menschen getötet. In der Stadt hatten die Luftangriffe 1944 begonnen, bei denen bis zum Kriegsende 334 Menschen ums Leben gekommen waren und 1033 Häuser zerstört oder stark beschädigt wurden. Diese Zahlen nannte der Göppinger Oberbürgermeister Guido Till gestern bei einer Gedenkfeier auf dem Hauptfriedhof für die Opfer der Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs.

 

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Louisa Eberles Haare reichen nur noch bis zu den Schultern. Den Rest hat sie gespendet. Dem Familienhund Grismo gefällt es. Von Margit Haas

Louisa spendet geliebten Zopf

Symbolik Eine zehnjährige Göppingerin entschloss sich, ihre langen Haare herzugeben, damit daraus eine Perücke für ein krebskrankes Kind werden kann. Von Margit Haas

 

Sie hat dichtes dunkles Haar bis zu den Schultern – Louisa Eberle fährt sich durch ihre Haare und erinnert sich genau an einen Augenblick vor zwei Wochen. Sie war mit ihrer Mama nach Deggingen im Täle zum Friseur gefahren. Seit Jahren hatte sich die Zehnjährige maximal die Spitzen schneiden lassen und so reichte der Zopf, den ihre Mama jeden Morgen flocht, mittlerweile bis zum Po. Louisa erinnert sich an den Moment, als der Friseur ihr den Zopf abschnitt. Obwohl sie sich zuvor bewusst dazu entschlossen hatte, sagt sie: „Ich war geschockt und habe keine Luft mehr bekommen.“

Und wie kam die Aktion? „Es war die Idee meiner Mama, mir die Haare schneiden zu lassen. Ich habe eine Weile überlegt und mich dann entschlossen, meine Haare zu spenden.“ Jetzt werde daraus für ein krebskrankes Kind eine Perücke gemacht.

 

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Online sicher unterwegs - Sicherheit im Alltag (unsere 2. Veranstaltung in 2020)

Trotz Sturmwarnung war Veranstaltung des Stadtseniorenrats am 10.02.2020 gut besucht und brachte interessierte Rückfragen in der Diskussion. 

Polizeikommissar Ralf Liebrecht informierte über verschiedene aktuell bedeutsame Betrugsmaschen im Internet, den Identitätsdiebstahl, Risiken beim Internet-Shopping, in sozialen Netzwerken und bei der Nutzung von Messenger Diensten. Der Vortrag warnte nicht nur vor Kriminalitätsgefahren bei der Nutzung des Internet, er wollte ebenso unbegründete Kriminalitätsangst bei der Nutzung des Internets abbauen.

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Ein Leben für Andere - Porträt - Seit vielen Jahren übernimmt Peter Kunze Verantwortung in der Stadt. Den Vorsitz im Stadtseniorenrat hat er jetzt abgegeben. Doch er ist und bleibt engagiert und „offen für Neues“. Von Margit Haas

Sich für eine freie Gesellschaft zu engagieren, war immer das Anliegen Peter Kunzes. Den Vorsitz des Stadtseniorenrats gibt er ab, für die Stadt will er sich aber weiterhin engagieren.Haas

Das Bürgerhaus in der Kirchstraße war für Peter Kunze so etwas wie die zweite Heimat. Als Vorsitzender des Stadtseniorenrates hat er sich hier für die Belange der älteren Göppinger eingesetzt und in ungezählten Beratungen die Tücken von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung transparent gemacht.

 

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Göppingen treu geblieben - Auszeichnung - Regisseur und Schauspieler Alfred Kirchner erhielt gestern im Alten E-Werk den Schickhardt-Preis der Stadt Göppingen. Von Annerose Fischer-Bucher

Das Geständnis sei nicht erzwungen, sagte Martin Schwab, Laudator und Vorgänger als Schickhardt-Preisträger, als er gemeinsam mit dem Publikum im Dialog auf die Frage, Wer ist Alfred Kirchner? ´ zum gemeinsamen Ergebnis kam: einer der größten Theater- und Opernregisseure seiner Zeit.

Schwab ließ in seiner launigen Rede, bei der er alle Register seines schauspielerischen Könnens zog, die gemeinsame Zeit mit Alfred Kirchner von den Anfängen am Hohenstaufen-Gymnasium bis heute Revue passieren. Er erzählte von der Dram-AG am Hogy mit einer Aufführung des „Tartuffe“, über seine Bewunderung von Alfred und die auseinanderlaufenden Wege nach dem Max-Reinhardt-Seminar. Ab 1972 hätten sich ihre Wege und Herzen dann nicht mehr getrennt, als Kirchner, der Oberspielleiter in Stuttgart geworden war, Schwab von Ulm nach Stuttgart geholt habe, quasi von der zweiten in die erste Liga. Schwab beleuchtete viele Aufführungen wie „Romeo und Julia“ oder die schwäbischen Stücke in Stuttgart, bis die ganze Truppe aufgrund der Auseinandersetzungen mit Filbinger nach Bochum gegangen sei.

 

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Seniorenrat unter neuer Führung

Wechsel Der 68-jährige Wolfgang Hoffmann löst Peter Kunze an der Spitze des Göppinger Stadtseniorenrats ab. Die Reihe „Uni der Generationen“ soll Aushängeschild bleiben. Von Arnd Woletz

Erste Bürgermeisterin Almut Cobet verabschiedete Peter Kunze und begrüßte Wolfgang Hoffmann an der Spitze des Stadtseniorenrats.

Die Hauptversammlung in der Frisch Auf-Gaststätte Göppingen, die wieder von der Jugendmusikschule aufgelockert wurde, leitete Peter Kunze ein letztes Mal als Vorstandsvorsitzender. 60 Mitglieder des Göppinger Stadtseniorenrats waren gekommen, darunter das noch sehr aktive 98 Jahre alte Gründungsmitglied Magdalene Wais-Lang.

 

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