Einfach nur reden… telefonisches Gesprächsangebot des Stadtseniorenrates Göppingen

In dem nun schon sehr lang andauernden Lockdown erfahren wir eine immer stärkere Vereinsamung älterer Menschen, die sich nach einem Gespräch und Austausch sehnen.

Deshalb hat der Stadtseniorenrat Göppingen gemeinsam mit der evangelischen und katholischen Kirche die Möglichkeit geschaffen, dass Gesprächspartner einmal in der Woche nachmittags telefonisch zu Gesprächen zur Verfügung stehen.  Wir möchten den Anruferinnen und Anrufern zuhören, uns mit ihnen unterhalten, einfach für eine gewisse Zeit den Dialog ermöglichen.

Dieses Angebot startet am Dienstag 2. März 2021 um 15:00 Uhr. Sie erreichen immer eine Gesprächspartnerin oder einen Gesprächspartner von 15:00 – 17:30 Uhr unter der Rufnummer des Stadtseniorenrates Göppingen, Telefon 07161/650-5261.

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Vollmachten + Patientenverfügung / am Textende ist der Link zur Online Version der neuen Kreis Vorsorgemappe - mit Vorleseservice

Individualtermine jeden Mittwoch im Göppinger Bürgerhaus 1. Stock, rechts (Kirchstraße 11), 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr .Voraussetzung: ist eine Terminvereinbarung mit Petra Rothengaß, Tel.: 07161 53301 bzw. E-Mail petra.rothengass@gmx.de

Gibt es keine Patientenverfügung und insbesondere keine Vorsorgevollmacht, muss ein Gericht einen Betreuer bestellen – das kann, aber muss kein naher Verwandter des Patienten sein.

Wöchentliche Erfahrungsberatung: Vollmachten (V) / Patientenverfügung (PV)

 

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Personal- und Organisationsbericht im Zeichen von Corona Hohe Homeoffice-Quote. Geppo

Rund 1.200 Mitarbeitende, davon 840 Frauen; eine Teilzeitquote von 50 Prozent; 40 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt; acht Führungspositionen in Teilzeit; ein Durchschnittsalter von 45,6 Jahren; ein Anteil der über 55-jährigen Beschäftigten von knapp 30 Prozent; seit mehreren Jahren konstant über 50 Ausbildungsplätze – Willi Schwaak, Leiter der Hauptverwaltung, legte dem Verwaltungs- und Finanzausschuss einen detaillierten Personal- und Organisationsbericht vor. Und: Corona hat die Homeoffice-Quote auf rund 50 Prozent gehoben.

 

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Am 11. Februar war „Europäischer Tag des Notrufs“ Die 112 als wichtiger Teil der Rettungskette. GEPPO

Sind Menschen schwer verletzt oder erkrankt, ist eine schnelle medizinische Versorgung notwendig. Besonders bei einer Bewusstlosigkeit oder einem Atemstillstand kommt es darauf an, frühzeitig den Rettungsdienst zu rufen.

 

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Landesweit mehr als 100 Millionen Euro für den Breitbandausbau - Göppingen erhält 3,4 Millionen Euro. Geppo

„Die Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Wirtschaft mit schnellem Internet ist die wohl größte aktuelle Infrastrukturaufgabe“, räumt Oberbürgermeister Alex Maier der Digitalisierung hohe Priorität ein. Entsprechend groß ist die Freude im Rathaus über die Zusage des Landes über 3,5 Millionen Euro zur Förderung des Breitbandausbaus.

 

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Die Erleichterung war allen anzumerken. Mit blauem Auge davongekommen, Geppo

Kämmerer Rudolf Hollnaicher informierte im Verwaltungs- und Finanzausschuss über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Finanzlage der Stadt Göppingen. Zumindest für das Jahr 2020 ist man demnach mit einem blauen Auge davongekommen, denn es ist in Summe besser gelaufen als erwartet.

 

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Amtseinsetzung unter Coronabedingungen - Oberbürgermeister Alex Maier im Amt, Geppo

Am Donnerstag, 14. Januar, wurde Alex Maier in sein neues Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Göppingen eingeführt. Und dass hier wahrlich kein Fremder das höchste Amt der Stadt einnahm, wurde bei allen Rednern deutlich, die OB Maier schon seit Jahren als Göppinger und Politiker kennen und schätzen.

Antrittsrede OB Maier Mit einem ernsten Blick auf die aktuelle Corona-Situation begann

OB Alex Maier seine Antrittsrede. 2020 sei für alle ein schweres Jahr gewesen, „Geschäfte und Gastronomie waren geschlossen, Menschen haben ihre Existenzgrundlage verloren, wir konnten unseren Mitmenschen nicht mehr ins Gesicht sehen, sondern nur auf ihre Masken, wir konnten nicht mehr selbstverständlich vor die Türe gehen. Diejenigen die wir lieben konnten wir nicht mehr einfach umarmen, Freunden und Bekannten nicht die Hand geben.“ Bis Ende des letzten Jahres gab es in Deutschland etwa 34.000 Tote – Blickfeld der Kameras: Alex Maier wird von Stadtrat Wolfgang Berge (FWG) als Oberbürgermeister vereidigt und verpflichtet. Regierungspräsident Wolfgang Reimer.  Das sind Zahlen und Fakten die wichtig seien, doch man dürfe nicht vergessen, dass hinter jeder Zahl ein Mensch stehe. Wenn man jeden Tag Schreckensmeldungen in allen Medien hört und liest, stumpft man irgendwann ab. „Doch wir alle sind in der Pflicht, an die Tausenden zu denken, die Opfer dieser Pandemie geworden sind. Wir müssen alles in unserer Macht stehende tun, um weitere Opfer zu verhindern und uns auch weiterhin einschränken. Was wir dadurch gewinnen können ist Normalität, aber was wir verlieren können, wenn wir es nicht tun, sind Menschenleben“. Und all jenen, die glauben, dass es das Virus nicht gibt oder es nicht so schlimm ist, sage er: Dieser Meinung könne man sein und auch demonstrieren dürfe man in einem Rechtsstaat. Allerdings gelten diese Rechte nicht nur für jene, die am lautesten sind, sondern für alle. Wer sich an Regeln halte oder schärfere Einschränkungen fordere, habe dazu jedes Recht „und zwar ohne deswegen als unkritischer Geist gebrandmarkt zu werden“ betonte Maier. Denn wer glaubt, dass Meinungsfreiheit nur für diejenigen besteht, die der eigenen Meinung sind, habe dieses elementare Grundrecht nicht begriffen. Es sei klar, dass Vergleiche mit der Nazi-Zeit, Kinder die sich mit Anne Frank und Studentinnen die sich mit Sophie Scholl vergleichen, nicht in eine sachliche Diskussion gehören! „Wir werden noch eine Weile mit Corona leben müssen und die Auswirkungen auch nach der Pandemie werden uns sogar noch über Jahre begleiten. Doch keines unserer Probleme werden wir lösen mit ständigen Schuldzuweisungen, Hass und Populismus. Wir brauchen für das neue Jahr eine neue Zuversicht, Hoffnung und ein neues Miteinander. Denn die Hoffnungslosigkeit ist schon die halbe Niederlage,“ mahnt der Oberbürgermeister. Auch in Göppingen gebe es keinen Anlass zur Hoffnungslosigkeit. Es ist ein Mittelzentrum, mit allem, was man zum Leben brauche, weiß Maier. „In der Landeshauptstadt sind wir in einer halben Stunde und in der schönsten Landschaft die man sich nur vorstellen kann in wenigen Minuten“. Göppingen hat eine starke Wirtschaft mit großen Traditionsunternehmen wie Schuler, Märklin, Mink, Leonhard Weiss und neuen hochinnovativen IT-Leuchttürmen wie TeamViewer. Dazu etliche stabile Mittelständler, die „das Rückgrat einer erfolgreichen Wirtschaft“ bilden. Als weitere Stärken nennt das neue Stadtoberhaupt die starke Kulturszene, die Kunsthalle mit gutem Ruf über die Region hinaus, die Staufer Festspiele, als größtem Operetten-Festival Süddeutschlands, die Göppinger Theatertage, als eines der ältesten und größten Amateur-Theaterfestivals Europas, der Kulturverein ODEON, mit einem herausragenden Programm und viele andere. Aushängeschilder der Sportstadt Göppingen sind der Fußball-Oberligisten Göppinger SV, die Green Sox Göppingen, die schon in der 2. Baseball-Bundesliga waren, der TV Holzheim, mit der bei Weltmeisterschaften erfolgreichen Hip-HopGruppe „Choreobots“ und natürlich einer der erfolgreichsten und traditionsreichsten Handballclubs überhaupt, Frisch Auf! Göppingen. All das müsse man sich manchmal ins Gedächtnis rufen. „Zum Schlechtreden haben wir nämlich keinen Grund“ betonte Maier. „Das heißt nicht, dass wir nicht auch noch einiges besser machen könnten. Denn Göppingen hat auch noch ein wahnsinniges Potential.“ Er nannte knapp einige Themen, die für ihn in den nächsten Jahren eine Rolle für die Weiterentwicklung Göppingens spielen werden. An erster Stelle der städtische Haushalt. Durch die Situation steigender Steuereinnahmen konnten in den vergangenen Jahren viele Wünsche erfüllt werden, weiß Maier. Nun stecke man aber mitten in einer Krise. „Natürlich hoffen wir alle auf weitere Unterstützung von Land und Bund, für die ich mich einsetzen werde. Allerdings müssen wir wohl oder übel an die Konsolidierung des Haushalts herangehen, in einem transparenten Prozess mit der Verwaltung und dem Gemeinderat, in dem wir offen sprechen und diskutieren wollen, wie wir diese Zeiten überstehen. Ich bin sicher, dass sich alle konstruktiv einbringen werden zum Wohle unserer Stadt. Durch eine Krise zu kommen bedeutet ja nicht nur zu sparen, sondern auch an den richtigen Stellen zu investieren.“ Größte Chancen sieht er in der Entwicklung des Boehringer-Areals, mit der Schaffung eines ganz neuen Quartiers und einem Zentrum für die Kreativ- und Digitalwirtschaft. Göppingen habe dafür den passenden Platz und den Leuchtturm TeamViewer. Beides große Standortvorteile im Wettbewerb der Städte. Es gelte Ideen und Visionen zu entwickeln, um hier neue Unternehmen und Startups anzusiedeln. Dabei müsse man sich nicht auf die IT-Branche beschränken, auch alteingesessene Unternehmen müssen in Innovation investieren und können von einem kreativen Umfeld nur profitieren. Ist dazu die Hochschule mit im Boot, würden nicht nur Synergien entstehen, sondern auch der Hochschulstandort nachhaltig gestärkt werden. Es gelte Konzepte zu entwickeln und den baulichen Rahmen zu schaffen, um die Hochschule näher an die Stadt zu rücken. Denn Projekte der Hochschule müssen nicht nur auf dem jetzigen Campus stattfinden, die ganze Stadt könne zum großen Campus werden und so den Forschungs- und Erfindergeist zu neuem Leben erwecken. Maier sieht darin eine der großen Aufgaben für die Zukunft. Eine weitere große Aufgabe wird die Erstellung eines echten Mobilitätskonzeptes sein. „Ein gut durchdachtes Radwegenetz, ein intelligentes Parkleitsystem für die Innenstadt, ein Lärmschutzkonzept für die stark befahrenen Straßen in der Innenstadt und den Bezirken, die mögliche Reaktivierung der Boller Bahn und der Hohenstaufenbahn und der Ausbau des ÖPNV zu einer attraktiveren Alternative zum Individualverkehr“ gehören dazu. Das sei nicht einfach, koste Zeit und Geld, aber die Städte der Zukunft müssen ihren Teil zur Verkehrswende beitragen, ist Maier überzeugt. Der mögliche Kauf der OVG könne hier einen außerordentlichen Beitrag leisten, müsse aber auf Basis von Informationen und Zahlen gut überlegt werden. Es gelte so schnell wie möglich einen Fahrplan aufzustellen und mit dem Gemeinderat zu diskutieren. „Wenn wir hier aber das richtige Verfahren und einen transparenten Prozess wählen bin ich sehr sicher, dass am Ende die Chancen das Risiko übertreffen.“ Er sieht in einem getakteten, preiswerten ÖPNV auch die Basis für eine autofreie Innenstadt. Auch hier gebe es unterschiedliche Meinungen, weiß Maier, weshalb nichtsübereilt wird. Doch mit einer Reduktion des Autoverkehrs in der Innenstadt steige die Aufenthaltsqualität und -dauer in der Stadt, wovon auch Einzelhandel und die Gastronomie profitieren. „Allerdings ist mir klar, dass es auch Geschäfte gibt, die auf die Erreichbarkeit mit dem Auto angewiesen sind. Hier müssen wir gemeinsam Lösungsideen diskutieren. Lassen Sie uns das in den nächsten Jahren tun. Nicht ideologisch, sondern konstruktiv und auf Fakten basiert.“ bittet das Stadtoberhaupt. Er sieht im Verkehr auch einen wichtigen Baustein für den Schutz des Klimas. Wie im Verkehr könne man auf lokaler Ebene vor allem im Energiebereich noch viel erreichen. Die EVF leistet hierzu einen großen Beitrag und mit der notwendigen Offenheit könne man noch mehr für eine umweltfreundliche Stromerzeugung zum Vorteil des Klimas und der Umwelt, und schließlich des Geldbeutels erreichen. Das gelte auch für den Baubereich und mit der städtische Wohnbaugesellschaft WGG könne man im Bereich des energetischen Sanierens und Bauens viel erreichen. „Klar, ökologisch bauen, am besten auch ganz viel, um dem Wohnraummangel entgegenzutreten, das aber ohne noch mehr Flächen zu versiegeln und bezahlbar soll es auch sein und selbstverständlich dürfen wir trotzdem auch nicht den Wohnraum für junge Familien vergessen, die ihr eigenes Häuschen im Grünen suchen.“ Eine echte Herkulesaufgabe, die nicht einfach zu lösen sein werde. Doch, so Alex Maier, es gäbe weltweit viele herausragende Projekte und Ideen, wie das verwirklicht werden könne. „Göppingen hat seine eigene Identität, das bedeutet aber nicht, dass wir immer das Rad neu erfinden müssen.“ Er plädiert dafür, sich nach guten Ideen gezielt umzuschauen, um diese auf die Stadt zu übertragen. Dabei heißt es nicht „Göppingen First“, sondern als Teil des Landkreises Göppingen und der Region Stuttgart, gemeinsam mit den Nachbarinnen und Nachbarn. Zwar werde es immer wieder Themen geben, bei denen man unterschiedlicher Meinung sei, doch letztendlich profitieren alle von einer guten Zusammenarbeit der verschiedenen Ebenen. Am Ende gelte bei den meisten Dingen: Wenn es dem Kreis gut geht, geht es auch der Stadt gut und andersherum natürlich auch. Zum Abschluss seiner Rede dankte Maier den Akteurinnen und Akteuren in der Stadt. Unternehmen, Ehrenamtlichen, Verwaltung und den Stadträtinnen und Stadträten; sie verdienen Wertschätzung und damit Transparenz und Diskussion auf Augenhöhe. Dies bietet er ihnen und der Bürgerschaft an, um mit echter Beteiligung einer Grundunzufriedenheit entgegen zu treten. „Wir leben in Zeiten, in denen Protest beinahe schon als selbstverständliche Begleiterscheinung politischer Debatten wahrgenommen wird“, so das Stadtoberhaupt, „Protest ist auch legitim, doch verkommt er zum Selbstzweck, verliert er zwangsläufig an Schlagkraft. Am Ende erhöht Beteiligung auch die Akzeptanz und das Zusammengehörigkeitsgefühl.“ Als Ort der Vielfalt müsse man dem gerecht werden und aus der Vielfalt Ideen gewinnen, an denen sich Hoffnungen entzünden. „Alle Menschen in Göppingen gehören zu dieser Stadt!“, betont OB Maier. „Als Oberbürgermeister werde ich deshalb der Erste sein, der sich in die vorderste Reihe vor Mitbürgerinnen und Mitbürger stellt, wenn diese angegriffen werden wegen ihrer Herkunft, Religion, Sexualität oder Ähnlichem. Denn der Oberbürgermeister ist der Diener seiner Stadt und aller Menschen, die in ihr leben. Ohne Ausnahme.“ Ihm ist es wichtig, dass man sich nicht von Hass und Populismus leiten lässt. Wohin das führe habe man in den USA beobachten müssen. Auch in Deutschland sei man nicht frei von dieser Gefahr, deshalb sollten diese Ereignisse eine Warnung sein. Das gelte auf allen demokratischen Ebenen und diejenigen, die wirklich für die Demokratie und den Rechtsstaat seien, müssen dies auch unter Beweis stellen und sich wehren gegen die Vereinnahmung demokratischer Institutionen durch jene, die diese durch ihr Handeln in Misskredit bringen und schwächen. „Es gibt noch viele Themen. Die zukünftige Entwicklung des Areals Bleichstraße mit dem Agnes, die Ortsumfahrung Jebenhausen, die ich kritisch sehe wie Sie wissen, oder auch die Stärkung des Handels in der Innenstad und den Stadtbezirken. Vor mir liegt eine große Herausforderung und die kommenden acht Jahre werden spannend

Ich verspreche vor allem zuzuhören, offen zu sein für Ideen und mit Ihnen gemeinsam das neue Miteinander in Göppingen zu etablieren. Und noch ein Versprechen möchte ich machen. Ich weiß, dass ja doch einige mich kritisch sehen, aus verschiedenen Gründen aber auch, weil ich noch recht jung bin. Aber ich kann versprechen: zumindest das wird sich mit der Zeit geben.“ meint Oberbürgermeister Alex Maier zum Abschluss seiner Rede mit einem Augenzwinkern.

Der Oberbürgermeister ist der Diener seiner Stadt und aller Menschen, die in ihr leben. Ohne Ausnahme“, so OB Maier in seiner Dankesrede".

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Liebe Mitglieder des Stadtseniorenrats Göppingen, ein außergewöhnliches Jahr mit ganz neuen und teilweise schmerzlichen Erfahrungen ist vorbei.

Ende Januar hat für Peter Kunze der wohlverdiente „Ruhestand“ begonnen, nach über 10 Jahren erfolgreicher Arbeit hat er sein Amt als Vorstand niedergelegt. Dafür gebührt ihm unser aller Dank.

Für den neuen Vorstand begann die Tätigkeit nahezu zeitgleich mit Beginn der Corona Pandemie und dem ersten Lockdown. Es war der Beginn einer engen und guten Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Bürgerhaus der Stadt Göppingen. Aus dieser Zusammenarbeit wurde das Projekt „Göppingen hilft“ gemeinsam mit dem Stadtseniorenrat Göppingen gestartet. Bei dieser großen Hilfsaktion wurden hilfesuchende und hilfsbedürftige Menschen zusammengebracht; Besorgungen wurden erledigt, Rasen gemäht, Botengänge gemacht, alle kleinen Dinge des täglichen Lebens erledigt, die im Lockdown für ältere, hilfsbedürftige und alleinstehende Menschen schwierig waren.

 

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Weihnachts- und Neujahrsgruß von Oberbürgermeister Guido Till. GEPPO

Liebe Göppinger Innen und Göppinger,

meine diesjährigen Weihnachtsgrüße an Sie und Ihre Familie möchte ich nicht nur nutzen, um Ihnen alles Gute für die Weihnachtszeit zu wünschen, sondern auch um Ihnen ‚Ade‘ zu sagen.

 

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Krematorium am Hauptfriedhof ging in Betrieb - Würdevoll Abschied nehmen. GEPPO

„Sie haben ein würdevolles Abschiednehmen und modernste Technik wunderbar in Einklang gebracht“ anerkannte Erste Bürgermeisterin Almut Cobet bei der Inbetriebnahme des neuen Krematoriums am Hauptfriedhof Göppingen.

Das im Oktober 1911 eingeweihte Krematorium am damals noch jungen Hauptfriedhof Göppingen musste im März 2013 den Betrieb aus technischen Gründen einstellen. Mehrere Jahre rangen Gemeinderat und Stadtverwaltung anschließend um einen Ersatz. Letztendlich wurde auf der Friedhofserweiterungsfläche nordöstlich des bestehenden Hauptfriedhofes ein geeigneter Standort gefunden; für den Bau und den Betrieb wurde mit der „Krematorium Schwäbisch Gmünd GmbH“ ein privater Investor gewonnen. Am 6. Dezember 2019 konnte der Spatenstich vollzogen werden; am 7. Dezember 2020 erfolgte im Beisein von Erster Bürgermeisterin Almut Cobet und weiterer Vertreter der Stadtverwaltung die offizielle Inbetriebnahme.

 

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Vollmachten + Patientenverfügung: Wöchentliche SSR Erfahrungsberatung

Individualtermine jeden Mittwoch im Göppinger Bürgerhaus 1. Stock, rechts (Kirchstraße 11), 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr .Voraussetzung: ist eine Terminvereinbarung mit Petra Rothengaß, Tel.: 07161 53301 bzw. E-Mail petra.rothengass@gmx.de

Gibt es keine Patientenverfügung und insbesondere keine Vorsorgevollmacht, muss ein Gericht einen Betreuer bestellen – das kann, aber muss kein naher Verwandter des Patienten sein.

Wöchentliche Erfahrungsberatung: Vollmachten (V) / Patientenverfügung (PV)

Vollmacht: Eine mir vertraute Person soll mich durch eine Vollmacht uneingeschränkt vertreten. Es soll keine gerichtliche Betreuungsverfügung für mich geben. Sie legen selbst fest, wer für den Fall der Entscheidungsunfähigkeit Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Belange regeln kann. Mit einer Vollmacht wird eine gesetzliche Betreuung vermieden. Die Vertrauensperson sollte ihr uneingeschränktes Vertrauen genießen und mit ihrem Lebensumfeld vertraut sein.

Patientenverfügung: Mein Selbstbestimmungsrecht will ich auch in meiner letzten Lebensphase ausüben. Wenn sich ein Patient nicht mehr äußern kann, müssen die Ärzte bei der Behandlung den mutmaßlichen Willen des Patienten berücksichtigen (Paragrafen 1901a bis e und 1904 BGB). Mit der Patientenverfügung dokumentieren Sie, wie Sie behandelt werden möchten. Die Patientenverfügung sollte inhaltlich mit der Vertrauenspersonen bzw. Ihrem Hausarzt besprochen werden. Die Durchsetzung der Patientenverfügung obliegt dann der von Ihnen benannten Vertrauensperson in der Vollmacht.

Eine Generalvollmacht ist für Immobiliengeschäfte notwendig (wirkt dann wie ein Eintrag im Grundbuch) Sie bevollmächtigen eine oder mehrere Personen Ihrer Wahl, ohne Einschränkungen über alle Ihre Angelegenheiten zu entscheiden. Die Generalvollmacht muss bei einem Notar oder Rechtsanwalt beurkundet werden.

Es ist zu beachten, dass in einer Standard-Generalvollmacht die Bestattungsform, die mögliche Auswahl von Pflegeheimen und die Beantwortung der Frage nach einer Organspende sowie sie dazugehörigen Kosten nicht geregelt sind. Auf jeden Fall ist eine Patientenverfügung als Ergänzung zur Generalvollmacht dringend zu empfehlen und in der Generalvollmacht auf sie zu verweisen.

Betreuungsverfügung: Liegt keine Vollmacht vor, bestellt im Notfall das Gericht einen Betreuer. Mit einer Betreuungsverfügung können Sie Einfluss auf die gerichtlich anzuordnende Betreuung nehmen. Die Betreuungsverfügung muss aber dem Betreuungericht übermittelt werden, damit diese umgesetzt werden kann.

In diesem Dokument schlagen Sie dem Gericht eine von Ihnen bestimmte Person als Betreuer vor. Dieser unterliegt in seinen Handlungen erheblichen Einschränkungen, da er durch den Hoheitsakt der gerichtlichen Bestellung zum Vertreter einer anderen Person berufen worden ist. Das trifft auch zu, wenn es sich um einen Angehörigen handelt. Er wird durch das Betreuungsgericht überwacht und benötigt für bestimmte Rechtsgeschäfte eine gerichtliche Genehmigung.

Sie können auch bestimmen, wer auf keinen Fall Ihr Betreuer werden soll. Eine Betreuungsverfügung ist besonders sinnvoll, wenn keine Vollmacht vorliegt. Das Dokument sollte rechtzeitig und im Vollbesitz der geistigen Kräfte aufgesetzt werden, es wird aber erst wirksam bei Eintreten des Pflegefalls.

Unterschreiben Sie die Verfügung vor Zeugen und versehen Sie sie mit der Angabe von Ort und Datum. Um klar auszudrücken, dass Ihr Wunsch noch Geltung hat, können Sie die Betreuungsverfügung alle zwei Jahre erneut unterzeichnen.

Ein Testament verfassen: Streit vermeiden: Nur wer rechtzeitig ein Testament macht, kann sicherstellen, dass sein Vermögen eines Tages an diejenigen geht, die er sich selbst als seine Erben wünscht. Ein Testament erspart den Erbschein, der oft ebenso teuer ist wie ein notarielles Testament. Gleichzeitig können dadurch meistens Erbengemeinschaften vermieden werden, was die nachfolgenden Entscheidungen wesentlich erleichtert.  

Die Eheleute haben keinen Ehevertrag geschlossen und lebten deshalb in einer Zugewinngemeinschaft.

Es gibt kein Testament, auch kein gemeinsames Berliner Testament.

Ehefrau erbt nach Gesetz die Hälfte, Kind A und Kind B je ein Viertel.

Ist die Ehe kinderlos geblieben, erbt der überlebende Ehegatte drei Viertel des Nachlasses.

Gesetzliche Infos im Internet: Notarkosten, Vollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Testament, Erbschein, Generalvollmacht etc!!

https://www.anwalt.org/notarkosten/

  1. Digitaler Nachlass Heutzutage hinterlassen fast alle Menschen eine Vielzahl von Spuren im Internet. Dabei setzen sich in der Regel wenige damit auseinander, was mit den online zurück gelassenen Daten nach dem Tod passiert. Für die Angehörigen kann der digitale Nachlass aber zu einer Last werden, wenn keine Zugangsdaten für E-Mail und Co. bekannt sind. Mit wenigen Vorsorgemaßnahmen können diese Probleme jedoch umgangen werden.

Online-Zugangsdaten (Notwendige Dokumentation)

Anbieter    Nutzername    Verwendete    E-Mail-Adresse   und   Passwort

Schwerpunkte: Heutzutage werden Verträge im Internet abgeschlossen inkl. Bezahlung- die Verträge müssen gezielt gekündigt werden, weil diese nicht mehr ausgedruckt vorliegen – als Anlage im Testament positionieren – Gezielte Hinterlegung und Information der Betroffenen – Aktualisierung ist Voraussetzung – Die vorhandene Hardware/Software ist automatisch ein Erbanteil – Frühzeitige Einbindung der Vertrauenspersonen sehr empfehlungswert

Dass Thema Vollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung wurde komplett überarbeitet und mit dem BVB Verlag entsprechend in einer vorzeigbaren Vorsorgemappe dokumentiert. Die von uns ausgesuchten Werbepartner werden die Finanzierung dafür leisten.

Kreisseniorenrat Göppingen – Januar 2021 Postfach 668 | 73006 Göppingen E-Mail: ksr.gp@web.de

Internet: www.kreisseniorenrat-goeppingen.deDer Kreisseniorenrat und der BVB-Verlag haben diese Vorsorgemappe für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Göppingen gemeinsam geschaffen.

Texte vom Team des Kreisseniorenrats: Hermann Gengenbach, Wolfgang Hoffman, Frieder Kauderer, Peter Kunze (Initiator) und Günter Simnacher Stand: Januar 2021

Neue Vorsorgemappe des Kreisseniorenrats (Ablösung GELBE MAPPE) Schutzgebühr: 5 €